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Zweitklassige Zertifikate

By Sven on 13.02.2008 - 09:23 in Alltägliches

Meine eMail an Winqual wurde schnell beantwortet. Die Anmeldung sowie die Nutzung von Winqual ist nur mit einem von VeriSign ausgestellten Code Signing-Zertifikat möglich. Nur mit einem VeriSign-Zertifikat kann sichergestellt werden, dass die Dateien von mir stammen. Andere gleichwertige Zertikate von GlobalSign oder Thawte werden nicht akzeptiert.

Das heißt also, dass Microsoft nur von VeriSign ausgestellte Zertifikate als vertrauenswürdig erachtet. Ein Code Signing-Zertifikat kostet bei VeriSign $499, bei Verwendung eines Links auf der Winqual-Seite erhält man $100 Rabatt und zahlt nur $399. Ein von Thawte ausgestelltes Zertifikat kostet $299, bei GlobalSign zahlt man im Moment $229. Das ausgestellte Zertifikat ist ein Jahr gültig, nach Ablauf dieses Jahres muss es zu ähnlichen Preisen erneuert werden. Thawte wurde übrigens 2000 von VeriSign gekauft, läuft aber als eigene Marke weiter.

Diese exklusive Zusammenarbeit mit VeriSign ist vielleicht auch ein Grund dafür, dass beim Einsenden von Fehlerberichten an Microsoft meistens der Hinweis kommt, dass für das Problem keine Lösung bekannt ist. Schade eigentlich.

Es gibt 3 Kommentare zu diesem Beitrag

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  1. Ramirez sagt:

    Das hätte ich Dir sagen können. Ich hab ja unsere Software komplett Vista zertifiziert gemacht. Da ist dieser WinQual Teil Pflicht. Angesichts des Aufwandes waren die Zertifikatskosten aber der geringste Teil…

  2. Sven sagt:

    Mir würde ja schon der Zugriff auf die WER-Daten reichen. Und dafür sollte technisch gesehen ja auch jedes andere Code Signing-Zertikat funktionieren.

  3. Oliver sagt:

    Verdammt, wieso nur hast du mir das jetzt verraten. Nur werde ich mir wohl doch kein Zertifikat von Thawte kaufen. Etwas albern ist das aber schon, was die Freunde aus Redmond da so abziehen. Aber immerhin kann ich inzwischen bejahen, daß da echte Menschen dahinterstehen. Einer meiner Kollegen hatte sich in den Vaterschaftsurlaub verabschiedet und vorher noch einen signierten Treiber zur Zertifizierung hochgeladen. Leider ging die Mail ob wir eine Errata-ID hätten, welche den Fehler quasi als zulässig beschreibt, nur an die Adresse meines Kollegen. Hingegen die Ablehnung kam wenige Tage später an unser beider Adressen. Einerlei, eine freundliche Mail verhalf zu einer schnellen Lösung. Na gut, bei 250 USD pro Plattform sollte ein wenig Service auch inbegriffen sein 😉

    // Oliver

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