Komfortabler Dateimanager mit vielen Funktionen

Zurück in die Zukunft

By Sven on 20.08.2009 - 16:00 in SpeedCommander 13

SpeedCommander speichert seine Einstellungen ja alle in einer XML-Datei. Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind auch alle Einstellungen über Dialoge anpassbar. Das macht es für mich immer etwas schwerer, mal schnell eine Option oder einen Kompatibilitätsschalter einzubauen. Zwar lässt sich die XML-Datei auch editieren, die Bearbeitung ist aber gerade für unerfahrene Anwender nicht ganz so einfach.

Während der Entwicklung von SpeedCommander 13 habe ich daher wieder Freude an der INI-Datei gefunden. Eine INI-Datei ist für nahezu jeden Anwender verständlich und eignet sich wunderbar für kleine Optionen. Auch der verwendete Editor ist egal, da die INI-Datei ohne UTF-8 daherkommt.

Ort und Name der INI-Datei richten sich nach der XML-Einstellungsdatei, in der Regel heißt sie also SpeedCommander.ini und liegt im Einstellungsverzeichnis unterhalb der Anwendungsdaten. Die möglichen Einstellungen samt Erklärung werden in der SpeedCommander-Hilfe unter Konfiguration – Erweiterte Einstellungen dokumentiert.

Es gibt 10 Kommentare zu diesem Beitrag

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  1. Coder sagt:

    Warum kommt die Ini ohne UTF-8 daher? Wie soll man denn dort Unicode-Zeichen eingeben/speichern?

  2. Alex sagt:

    Was willst Du denn mit Unicode in der INI-Datei?
    Ich finde auch, es geht nichts über eine ordentlich INI-Datei. XML wird überschätzt und die Registry wird immer mehr dicht gemacht. Also ich finde den Schritt gut!

  3. Sven sagt:

    0 und 1 lassen sich auch ohne UTF-8 abspeichern. 😉

  4. Marc sagt:

    Die Registry ist wirklich Müll.

    0 und 1 gehen in einer INI schon. Aber Pfade?
    Warum nicht UTF-8 oder Unicode? Jeder Editor kann das heute.

    Ich fand die XML Datei immer schön aufgeräumt und übersichtlich.
    Werden dann alle Einstellungen in der INI gespeichert?

  5. Sven sagt:

    Es geht nur um kleine zusätzliche Einstellungen. Der Rest steckt weiter wie bisher in der SpeedCommander.xml.

  6. Oliver sagt:

    Die Registry ist Müll? Schonmal die drei dutzend verschiedenen Konfigurationsformate in fünf dutzend verschiedenden Verzeichnissen auf unixoiden Systemen probiert? Da ist ein vereinheitlichtes Interface schon ziemlich genial. Wenn die Registry zugemüllt ist, hat das meist mit den Programmen zu tun die nicht hinter sich aufräumen, nicht mit der Registry.

  7. Marc sagt:

    Die Registry hat einen einzigen Vorteil. ACLs. Mehr nicht.
    Ich war in München bei Microsoft wegen einer .Net Schulung vor 4 Jahren. Das erste was die MS Programmierer gesagt haben:
    „Die Registry ist Böse. Niemals benutzen.“
    Das war wörtlich. Wir mußten alle sehr lachen.

  8. Ramirez sagt:

    Die Registry hat nicht nur ACL´s. Die Registry ist das zentrale Werkzeug für GPO´s. Ein gutes Einstellundsdesign mit passenden ADM(X) Files ist relativ aufwendig zu realisieren. Daher sind die meisten Entwickler damit überfordert.
    Schonmal versucht in einem INI/XML gesteuerten Programm eine einzige Option für das gesammte Netzwerk vorzugeben?

    Bei aller liebe für .NET, dieses XML basierte Config System ist dafür in keinester Weise geeignet. Außer, daß es mal bei .NET 1.0 eine Idee einer Entperprise Config gab, ist ja aus dem netzwerkübergreifenden Ansatz nix geworden.

  9. Marc sagt:

    Das mit den XML Configs wird von den Entwicklern halt falsch verwendet. Dafür nimmt man dann eben zwei.
    1x persönliche Einstellungen
    1x Firmen Config die persönliche Einstellungen überschreibt.
    Leider machen sich die Firmen das Leben immer selber sehr schwer obwohl es einfache Lösungen geben könnte.

  10. Oliver sagt:

    @Marc: die Frage ist nur ab das mit der Förderung von .NET oder den Tatsachen in Bezug auf die Registry zu tun hat. ACLs sind definitiv auch eine großartige Geschichte, die man in XMLs nicht so hinbekommt. Und das mit der Trennung der Einstellungen ist nicht wirklich praktikabel. Mir scheint, MS treibt alle paar Jahre eine neue Sau durchs Dorf und erwartet dann von den Entwicklern daß sie völlig MS-konform gehen. Für irgendwelche Windowsshops mag das auch möglich sein, aber die deutliche Mehrheit dürfte sich nicht einzig an Windows orientieren (können).

    @Ramirez: Absolut richtig.

    Ohnehin finde ich, daß XML deutlich überschätzt wird. Der größte Vorteil ist eigentlich, daß es sehr verbreitet ist (Bibliotheken, Programme …) und durch Dokumentation (Schema oder DTD) jeder damit umgehen kann. Gleiches gilt allerdings schon von Haus aus für die Registry auf Windowssystemen. Bei Cross-Platform oder ähnlichen Geschichten sieht das natürlich anders aus.

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