Komfortabler Dateimanager mit vielen Funktionen

Warten auf Conroe

By Sven on 02.08.2006 - 10:07 in Fuhrpark

Mit den ersten veröffentlichten Informationen zum Conroe-Prozessor Anfang des Jahres stand fest, dass mein drei Jahre alter Entwicklungsrechner bei Verfügbarkeit durch diesen Prozessor ersetzt wird. Im Gegensatz zu früheren Aufrüstungen wird diesmal ein komplett neues System zusammengestellt, mit dem ich gleich von Anfang an einige sich im Laufe der Zeit herausgestellten Unstimmigkeiten im alten System beseitigen möchte.

Die Basis des neuen Systems ist ein Antec P150-Gehäuse. Neben dem schicken Aussehen glänzt es vor allem durch innere Werte. Beide Seitenteile sind gedämmt. Alle Laufwerke sind über Halteschienen einsetzbar, für 3.5″-Laufwerke gibt es einen separaten Schacht für insgesamt vier Laufwerke. Die Festplatten können einerseits auf Gumminoppen befestigt, andererseits aber auch lediglich nur über Gummibänder eingehangen werden. Zwischen den 3.5″-Schächten und dem Gehäuse befinden sich zwei Lüfterhalterungen, damit ist für Kühlung gesorgt. Die Stromversorgungskabel am Netzteil sind einzeln steckbar, so dass sich nur die wirklich benötigten Stränge im Gehäuse befinden. An der Vorderfront befinden sich frei zugängliche Buchsen für USB und Firewire.

Mit dem auf dem Asus P5B Deluxe verwendeten ICH8R-Controller bietet sich die Möglichkeit, ein Matrix-RAID zu nutzen. Bei Verwendung von zwei Festplatten wird ein Teil als RAID0 und ein Teil als RAID1 eingerichtet. So lassen sich Betriebssysteme und Auslagerungsdatei als RAID0 betreiben, die restlichen Daten liegen sicher auf einem RAID1. Bisher habe ich mich immer aus Angst vor einem Dateiverlust vor einem RAID0 gedrückt, nun lässt sich mit nur zwei Festplatten das Optimum an Geschwindigkeit und Sicherheit herausholen. Bei den Festplatten habe ich mich wieder für Hitachi entschieden. Trotz der damaligen Death Star-Reihe, die auch bei mir den einen oder anderen Umtausch nötig machte, habe ich mit IBM/Hitachi immer noch die besten Erfahrungen gemacht. Die Platten sind schnell, ziemlich leise und besitzen noch ein kerniges Geräusch beim Zugriff, wenn man es denn hört.

Als Rechenknecht kommt der Core 2 Duo E6600 zum Einsatz, er kann sich über 2 GB DDR2-800 Speicher von Corsair freuen. Bei Gelegenheit werde ich vielleicht noch einmal 2 GB nachstecken. Gekühlt wird er durch einen Scythe Mine, der in der aktuellen PC-Professionell die „Empfehlung der Redaktion“ erhielt. Aufgrund der hohen Grafikanforderungen von Vista muss ich mich nun leider endgültig von Matrox verabschieden. Auf der Suche nach einer einigermaßen fixen und doch lüfterlosen Alternative bin ich nun bei einer Gigabyte 7600GT gelandet. Im AMD64-Rechner werkelt bereits eine Gigabyte 6600 zur vollsten Zufriedenheit.

Auf ein Floppy-Laufwerk kann ich auch heute immer noch nicht verzichten. Bei TEAC fand ich eine zweckmäßige Kombination von Floppy-Laufwerk und Card Reader, damit erübrigt sich dann auch das wiederholte Anstecken eines separaten Card Readers. DVD-Brenner kommen für mich nur noch von LG in Frage, da LG eine der ersten Firmen war, die auch eine DVD-RAM-Unterstützung eingebaut haben. Dementsprechend habe ich mich für das GSA-H20L entschieden.

Bis auf das Mainboard und den Prozessor samt Kühler steht alles zum Basteln bereit, der Rest befindet sich im Versand und sollte heute oder morgen hier eintreffen. Ich bin gespannt.

Es gibt 7 Kommentare zu diesem Beitrag

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  1. Lefteous sagt:

    Na ob der für Vista reichen wird – ich weiß ja nicht 😉
    Ich suche ja immer noch nach einem neuen Silentrechner, aber bis jetzt hab ich nix gefunden. 🙁

  2. thomas sagt:

    ich bin mal wieder neidisch ^^ das diskettenlaufwerk mit dem reader ist ja klasse 🙂 sag verstehe ich das richtig, dass es intern per usb läuft? weil dann kauf ich mir das wohl auch 😀

  3. Thomas Dittmeier sagt:

    und ich dachte, ich wäre der einzige mit ’ner Matrox Karte 😉

  4. unolar sagt:

    @Lefteous
    Ich habe mir vor zwei Monate bei http://www.arlt.com den Mr.Whisper gekauft.
    Ich es ist kein Spielrechner haber für mich ausreichend ausgestatet und SUPER LEISE.

  5. Lefteous sagt:

    Danke für den Tipp. Der Rechner hat sicher ein gutes Preis/Leistungs/Geräusch-Verhältnis.
    Was ich suche ist aber noch ein paar Stufen extremer. Es soll im Grunde ein Notebook ohne Akku, Tastatur und Display sein, dafür aber mit einem etwas größerem Gehäuse zwecks größerem Platz zür Kühlung. Ich habe schon mit führenden Silent-PC-Bauern kommuniziert und haben mir da wenig Hoffnung gemacht. Basis sollte der U2400 oder U2500 oder etwas Ähnliches sein.

  6. Thomas Speck sagt:

    Hallo Sven,

    wenn das Teil mal läuft, dann halte uns auf dem Laufenden bzgl. Geschwindigkeit und Handling. Bin mal gespannt, wie die Conroe-Prozessoren so laufen.

  7. Sven sagt:

    @thomas: Verstehst Du richtig. Normaler Floppyanschluss und dazu noch einmal ein internes USB-Kabel für den Reader. Gibt es bei der Mindfactory für 21 Euro.

    @Thomas Dittmeier: Jetzt schon. 😉

    @Thomas Speck: Ist sehr beeindruckend, Vergleichszahlen kommen im Laufe der Woche.

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