Komfortabler Dateimanager mit vielen Funktionen

Unter der Haube

By Sven on 09.04.2008 - 10:00 in Software

Es ist ja allgemein bekannt, dass das von True Image Home erstellte Notfallmedium auf Linux basiert. Als Anwender bekommt man davon kaum etwas mit, da man nur eine grafische Oberfläche zu sehen bekommt, die zudem noch wie Windows ausschaut.

Drückt man aber nach der Anzeige der grafischen Oberfläche Strg+Umschalt+F2, dann befindet man sich plötzlich in der Kommandozeilenumgebung und kann sich z.B. mit /bin/sysinfo die Systemumgebung sowie die Startmeldungen anschauen oder sich auf Entdeckungsreise durch Linux begeben. Mit Strg+Umschalt+F1 wechselt man wieder zur grafischen Oberfläche zurück.

Es gibt 4 Kommentare zu diesem Beitrag

Trackback URL | RSS-Feed für Kommentare

  1. Justin sagt:

    Netter Hinweis 🙂

    Allerdings musste ich feststellen, dass Backups, die mit TI 10 erstellt wurden und Dateien beinhalten, die einzeln über 2 GB groß sind, dass diese nicht wiederhergestellt werden können.

    Abhilfe schafft BartPE mit dem bei TE mitgelieferten BartPE-Plugin. Damit funktioniert die Wiederherstellung tadellos.

  2. Justin sagt:

    TE=TI

  3. Firefly sagt:

    Ein kleiner Tipp: Besitzer von Seagate Festplatten können sich mal auf der Seagate Seite nach einem “DiscWizard” umschauen, dahinter verbirgt sich die eineiige Zwillingsvariante von TrueImage10, allerdings als Freeware – für, wie schon erwähnt, Seagate Kunden.

  4. Oliver sagt:

    Es gibt noch eine schöne Sache. Man kann nämlich – in meinem Fall habe ich GRUB benutzt – den Inhalt der TrueImage-CD (ging auch schon mit Versionen vor 11) im Bootmanager registrieren. Es gibt nichts besseres auf einem Laptop. Unterwegs kann dann man eben auch mal das System wiederherstellen ohne noch eine weitere CD mitzuschleppen. Das Rezept ist einfach. Hier die entsprechenden Zeilen aus meiner
    GRUB menu.lst:
    ————–
    # TrueImage Recovery Environment
    title TrueImage Recovery Environment
    kernel (hd0,0)/TrueImage_kernel.dat vga=788 ramdisk_size=32768 quiet mbrcrcs=on
    initrd (hd0,0)/TrueImage_ramdisk.dat
    boot
    ————–
    Natürlich müssen bei jedem die Pfade und Namen angepaßt werden. Auch der Titel ist schließlich Geschmackssache. Man braucht zwei Dateien von der CD und ich überlasse jetzt einfach mal den Lesern herauszufinden, welche das sind. Hinweis: die Dateinamen von der CD sollten bei jedem der sich mit Linux auskennt und auch Eingriffe in die Konfiguration (wie bei GRUB) nicht scheut, alle Glocken läuten lassen 😉

    // Oliver
    PS: Funktioniert übrigens auch bei anderen linuxbasierten Rettungsmedien, wie bspw. Paragon DriveBackup und Paragon Partition Manager.

Top