Komfortabler Dateimanager mit vielen Funktionen

Unkaputtbar

By Sven on 05.01.2006 - 14:51 in Fuhrpark

Am 24.10.1990 habe ich mir bei VOBIS in Berlin an der Kurfürstenstraße meinen ersten Rechner gekauft. Für einen 286er mit 16 MHz Taktfrequenz bezahlte man damals 2295 DM. Der Rechner hatte 1 MB Speicher und eine 30 MB RLL-Festplatte von Kalok. Die Grafikkarte war eine Monocrom-Hercules, dazu gab es noch einen Epson LX 400 (9-Nadeldrucker), den ich heute immer noch zum Etikettendruck einsetze. Einen Tag vor Ablauf der Garantie ging damals die Festplatte kaputt, als Ersatz gab es eine 40 MB Maxtor.

Nach vielen Aufrüstungen habe ich dann irgendwann mal wieder den Originalzustand hergestellt, lediglich die Hercules-Grafikkarte blieb draußen. Stattdessen steckt nun meine zweite VGA-Grafikkarte SpeedStar 24x drin.

Heute habe ich den Rechner mal wieder angeklemmt. Die CMOS-Daten mussten zwar neu eingegeben werden, danach lief Windows 3.1 aber ohne Probleme hoch. Das Y2k-Problem schien 1990 noch nicht zu existieren, ich konnte problemlos das aktuelle Datum eingeben und es blieb auch nach diversen Neustarts erhalten.

Highscreen 286-16

Die angezeigten 66 Mhz stammen noch aus der Zeit meines 486 DX2-66, nach dem Rückbau hatte ich es mir verkniffen, die kleinen DIP-Schalter wieder in die originale Position zu bringen.

Es gibt 12 Kommentare zu diesem Beitrag

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  1. Klaus Hintze sagt:

    2.300 Maaak?
    Muss mal gucken – hab „von damals“ noch jede Menge VOBIS und ESCOM Prospekte. Die wollte ich immer schon mal scannen 🙂
    Wobei… 1982 haben wir in der Firma unseren ersten Apricot-PC bekommen. 2x 180kb Diskettenlaufwerk, 8086, KEINE Festplatte, Monochrombildschirm (grün/schwarz)… Kostete damals DM 20.000
    *seufz*

  2. Wolfi sagt:

    Aaaach, Nostalgie pur!

    Ich habe mir ein halbes Jahr später als ersten PC fast den gleichen Rechner bei VOBIS in München gekauft. (Dafür ging das ganze Ausscheidergeld vom Bund drauf; Urlaub war nicht mehr drin und als Konsequenz die Freundin weg!)

    Einzige Unterschiede waren eine VGA-Grafikkarte und die Taktfrequenz 15 MHz im „Turbo-Modus“. Den Epson-Drucker habe ich nach Jahren einem Bekannten verkauft und weine ihm heute noch Tränen nach (dem Drucker!). Für Etiketten war er trotz nur „Near-Letter-Quality“ ideal.
    Zur 30 MB RLL-Festplatte sagte ein Freund, der nur eine 20 MB MFM-Platte hatte:
    „Die kriegst Du im ganzen Leben nicht voll…“
    Ich war damit sorgenfrei, und machte wenig später die Erfahrung, wie man sich täuschen kann!

    Bei mir war im Software-Paket das Betriebssytem DR DOS 3.41, als Textverarbeitung ConText Pro 2.1 und als Benutzeroberfläche Ergo 3.01. Da war das Arbeiten mit dem PC noch schön einfach und bei Virenverdacht ging ich direkt zum Arzt!

    *Seufz*
    Vielen Dank, Sven, für den kleinen Zeitsprung…

  3. Wolfi sagt:

    Korrektur:
    Kleiner Fehler, es war ein halbes Jahr früher (Anfang Mai 1990)!

  4. Sven sagt:

    Ich muss meinen Bericht auch noch einmal korrigieren. Ursprünglich war das ein 286-12, mit dem Tausch der Festplatte wurde auch das Mainboard gewechselt. Damals hat man sich noch über 4 Mhz riesig gefreut. 😉

  5. anbuva sagt:

    Oh die alten Zeiten, herrlich, die hatten irgend so etwas, was ich nicht beschreiben kann! Mein erster PC (die C64-Zeiten lass ich mal aussen vor) war ein 286 mit 12,5 Mhz und einer 40 MB Platte. Diese war mit DOS 5.0 und Windows 3.1 schon fast voll. Ein kleines Adventure passte aber noch drauf!

  6. Johannes sagt:

    Ja…nostalgie,

    Mein erste rechner war auch eine Highscreen 286-16 mit 1 MB speicher, und eine 40MB festplatte. Damals, in 1990, gekauft in Groningen (NL) für – umgerechnet ca. 2300DM.
    Spiele als Leisure Suit Larry und Space Quest spielte ich gerne.

  7. Ulf sagt:

    Tja, zu der Zeit habe ich nur das Gehäuse gekauft und meinen Atari MegaST4 mit seinen diversen Erweiterungen in das PC-Gehäuse operiert. Läuft heute noch incl. des Monochrom-Monitors.

  8. kons sagt:

    ja lustig den hatte ich auch: 286er mit 6Mhz und Turboschalter für ganze 12. DR Dos mit ViewMax. Hab mich immer geärgert, dass ich keine Games zocken konnte weil die ms Sachen nicht liefen. Also hab ich mokey island bei nem kumpel spielen müssen

  9. JeriC sagt:

    vor ein paar Jahren bekam mein Stiefbruder mal einen ähnlichen von unsern Nachbarn geschenkt – damals (wohlgemerkt, um 2002 rum!) hatte ich immerhin schon einen 486er!1 (ich meine der 286er war auch mit 16 MHz, 1 MB RAM und Platte um die 30 megs – aber mit VGA-Graka), da lief sogar Stunts und Scorched Earth drauf – nicht aber Windows. Aber wozu gibts NC.. (das Teil dürfte noch im Keller liegen..)

  10. Helmut sagt:

    Wahnsinn, den hatte ich auch. Das waren noch Zeiten… 🙂

  11. Anonymous sagt:

    wo sind die preise

  12. Thomas sagt:

    Hallo 2002 noch einen 486 das ist wirklich Low Tech…

    aber ich habe meine ersten Rechner so Gegen 1994 Bekommen einen 486 DX2 66Mhz VLB VGA Grafigkarte mit 2MB VLB Controller karte für IDE Festplatte und so Com anschlüsse und so.
    160MB Festplatte Windows 3.11 und Dos 6.22 ich hatte mich aber dan schnell Für „Geoworks“ endschieden weil es damals schon weiter war als Windows 3.11

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