Komfortabler Dateimanager mit vielen Funktionen

Stingray gibt’s immer noch

By Sven on 28.10.2009 - 14:45 in Tools & Bibliotheken

Stingray war Mitte/Ende der neunziger Jahre zusammen mit Dundas einer der führenden Anbieter für MFC-Komponenten. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie perplex ich damals war, als mich unmittelbar nach einer Bestellung Scott Wingo (Mitbegründer von Stingray und MFC-Experte) anrief und mir für die Bestellung dankte.

Im Januar 1998 wurde Stingray dann von Rogue Wave übernommen. Anfangs lief alles wie gewohnt weiter, aber nach einem Jahr wurden die Strukturveränderungen dann sichtbar. Die Stingray-Produktreihe war  plötzlich nur noch eine unter vielen, die Preise stiegen an und auch die Aktualisierung der Komponenten verlangsamte sich spürbar. Das war dann der Moment, in dem ich mich nach anderen Alternativen umgeschaut und bis 2003 die BCGControlBar verwendet habe.

Heute kam wieder ein Newsletter von Rogue Wave, in dem die Verfügbarkeit von Objective Studio 10.2 angekündigt wird. Beim Anschauen der Demos fand ich mich in der Vergangenheit wieder. Im Vergleich zu der letzten von mir gekauften Version 6 vor 10 Jahren hat sich kaum etwas geändert. Alles scheint auf dem Stand von Office 2000 stehengeblieben zu sein.

Kurz nach dem Erscheinen von Windows 7 ermöglicht die Preview von Objective Studio 11, dass sich Symbolleisten, Menüs und Bedienelemente wie die von nativen Vista-Applikationen verhalten. Bei Erscheinen von Windows 8 kommt dann sicher auch Unterstützung für Windows 7.

Mein Interesse an einem Produkt lässt auch spürbar nach, wenn Preisinformationen nicht öffentlich sichtbar sind und diese erst nach einer Registrierung angefragt werden können. Wenn ich mir die in der eMail aufgelisteten Preise anschaue, dann erschließt sich auch, warum Rogue Wave das so handhabt.

Objective Toolkit kostet in der 32-bit Ausführung 1.045 €, die 32/64-bit Variante ist für 1495 € erhältlich. Für das ganze Studio (Toolkit, Edit, Views, Chart, Grid) zahlt man 2495 € in der 32-bit Ausführung und 3395 € für die 32/64-bit Kombination. Die Preise verstehen sich netto zzgl. der entsprechenden Mehrwertsteuer. Das braucht man wohl nicht mehr zu kommentieren, wenn man sich mal die Preise von Codejock und BCGSoft anschaut. Das Produkt des damaligen Mitbewerbers Dundas gibt es übrigens mittlerweile für lau.

Es gibt 2 Kommentare zu diesem Beitrag

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  1. Andreas sagt:

    Leider scheint bei Codejock auch nicht mehr so viel los zu sein. Es ist war gegenüber Codetechnisch gegenüber BCGSoft das bessere Produkt, es tut sich aber mehr bei BCGSoft!

    Die aktuellste Version bietet trotz langer Entwicklungszeit keine wirklichen Kracher und hinkt dem BCGSoft-Produkt hinterher.

  2. Sven sagt:

    Da muss ich Dir zustimmen. Für mich war das bisher aber nicht so tragisch, da ich eigentlich nur die CommandBars und das Property Grid verwende.

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