Komfortabler Dateimanager mit vielen Funktionen

Releasezeiten

By Sven on 24.04.2006 - 14:11 in Alltägliches

Ich hatte mir Anfang des Jahres zwar vorgenommen, das Jahr relativ stressfrei zu verbringen, aber in den Wochen vor und nach Veröffentlichung einer neuen Version lässt sich eine gewisse Anspannung nicht vermeiden.

In der letzten Phase des Betatests vor dem Erscheinen eines Updates werden nur noch Fehler korrigiert. Neue Funktionen werden nicht mehr eingebaut, da diese nicht mehr ausreichend getestet werden können. Zwischen Betatest und Veröffentlichung des Updates liegen dann meist noch ca. 14 Tage, in denen nur noch schwerwiegende Probleme (sogenannte Showstopper) behoben werden. Nach der Freigabe beginnt dann das bange Warten, ob meine fleißigen Betatester nicht doch den einen oder anderen Fehler übersehen haben. Aufgrund des hohen Funktionsumfangs ist das auch nicht vermeidbar. In der 11.1 hatte sich z.B. ein Fehler bei der Erkennung von mit dem SC8 verschlüsselten SCB-Archiven eingeschlichen. Dies wurde erst nach der Veröffentlichung von einem Anwender entdeckt, der solche Archive noch entpacken möchte. In dieser ganzen Zeitspanne steht die Entwicklung neuer Funktionen praktisch still. Um diese Zeit über das Jahr gesehen möglichst gering zu halten, versuche ich, Updates für SpeedCommander und Squeez kurz hintereinander zu legen.

Die Anspannung hängt auch davon ab, wieviel Code seit der letzten Version überarbeitet wurde. Anfang des Jahres habe ich mich z.B. in einen großen Teil des von Rainer übernommenen Codes eingearbeitet und diesen auch aufgeklart. Dabei bleibt es leider nicht aus, dass sich auch Fehler einschleichen. Der eine oder andere wird sich jetzt sicher fragen: Warum lässt Du es dann nicht einfach so, wie es ist? Nun, fremder Code ist fast wie eine Blackbox. Man hat keinen Überblick über das Ganze und hangelt sich bei der Fehlersuche von einer Zeile zur anderen. Erweiterungen sind auch nur schwer möglich, da man aufgrund des fehlenden Überblicks nicht abschätzen kann, wo man ansetzen muss und welche Seiteneffekte auftreten könnten. Daher habe ich mir angewöhnt, fremden Code Stück für Stück durchzugehen und in meinen Schreibstil zu übertragen. Das hilft enorm, vorhandene Zusammenhänge aufzudecken und die Funktionsweise des Moduls schrittweise zu erfassen.

Wie es ausschaut, kann es nun mit dem Programmieren weitergehen. Irgendwie kribbelt es auch schon wieder in den Fingern…

Es gibt 5 Kommentare zu diesem Beitrag

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  1. Lukas sagt:

    *Freude* 😀

  2. Uwe Keim sagt:

    Das mache ich auch oft so; an der „Formatierung“ ändern und dadurch reinkommen.

    Dachte ich bin ein Unikat…Schade, wohl doch nicht :-D.

  3. Sven sagt:

    Uwe, ein Unikat bist Du trotzdem. 😀

  4. Uwe Keim sagt:

    Danke, Onkel!

  5. hanni sagt:

    *freu* 😀 dann bin ich mal gespannt mit welchen neuerungen du uns überraschen wirst. ich wünsch dir trotzdem mal auch ein paar ruhige tage zum entspannen 😉

    und die kleine macke mit dem dialogfenster noch hingebogen bekommst ^^ weil ist schon richtig praktisch wenn man die schnellstartleiste oben hat 🙂

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