Komfortabler Dateimanager mit vielen Funktionen

Kleines Einmaleins

By Sven on 12.01.2009 - 10:00 in Windows 7

Wenn man in Windows 7 ‚winver‘ aufruft, wird man damit überrascht:

Info über Windows

Wie war gleich noch mal die Begründung für den Namen ‚Windows 7‘? Es sei die siebente Windows-Version. Ich frage mich jetzt, woran Microsoft das genau festmacht. Windows 1, 2 und 3 sind eigentlich unstrittig. Windows 9x/ME und NT 4.0 liefen unter der Versionsnummer 4.0. Windows 2000 war dann das fünfte Windows (5.0). XP müsste man trotz 5.1 eigentlich als das sechste Windows zählen. Windows Vista bekam eine neue Hauptversionsnummer (6.0) spendiert und sollte damit als Nummer 7 durchgehen.

Damit wären wir nun bei Windows 8 angelangt. Oder bei Windows 7, wenn man XP aufgrund der .1 nicht mitzählt. Aber warum zählt dann Windows 7 trotz .1 wieder als volle Version? Warum hat man die Hauptversionsnummer dann nicht auf 7.0 gesetzt, was besser zum Namen gepasst hätte? Fragen über Fragen. Habt ihr Antworten darauf?

Es gibt 12 Kommentare zu diesem Beitrag

Trackback URL | RSS-Feed für Kommentare

  1. Sven sagt:

    Also sind die Anwendungsentwickler schuld, weil sie mit GetVersionEx nicht umgehen können?

  2. Es gibt einfach zu viele Programme, die die Versionsnummer falsch überprüfen.
    Z.B. sieht ein Programm, dass Windows Vista (6.0) voraussetzt, dann so aus:
    if (MajorVersion==6)
    // Hurra! kann weiter machen
    else
    // Oh nein, kein Windows Vista, muss abbrechen!!
    Ergebnis: Windows 7 Update installiert, Programm läuft nicht mehr, Benutzer denkt, es sei ein Fehler in Windows 7, denn mit Vista ging ja noch alles…

  3. Peter sagt:

    @Marcus

    Heute beim Installieren der Chipsatztreiber gemerkt. 🙁 „Dieses Betriebssystem wird nicht unterstützt.“

  4. Sven sagt:

    @Marcus: Da kann man nur mit dem Kopf schütteln…

    @Peter: Bei Treibern ist das verständlich. Die schützen sich nach oben hin, um das System nicht in einen instabilen Zustand zu versetzen. Wenn man risikobereit ist, dann kann man die Einstellungen zur Programmkompatibilität aktivieren und dem Installationsprogramm ein Vista vorgaukeln.

  5. Ramirez sagt:

    In ähnlichem Stil, wie Marcus angegeben, mache ich das in unserer Software auch. Das ist volle Absicht, da wir im Support alle Probleme nachvollziehen müssen und innerhalb eines Produktcycles auch nur bestimmte OS unterstüzen. D.h. ich frage mit voller Absicht
    If (MajorVersion = 6) AndAlso (MinorVersion = 0) Then
    ….

    Allerdings ist es mir dabei egal, ob das Teil nun 7.0 oder 6.1 heißt, denn laufen tut damit unsere Software eh nicht 😉

    So einfach macht das MS ja auch mit GetVersionEx nicht. Als Vista mit 6.0 rauskam ging ich fest davon aus, daß der zugehörige Server 6.1 sein würde. D.h. um Vista korrekt zu identifizieren braucht man neben Major- und Minorversion auch noch den ProductType.

  6. Steve Holt! sagt:

    Also ich will das keineswegs als zitierungswürdige Info missverstanden wissen (eben nur meine subjektive Sicht), aber ich denke da steckt auch so ein bisschen der Kampf Marketing vs. „Technik“ dahinter. Windows 7 ist eben genau wie zuvor Windows Vista einfach der Marketingname. Ob man Windows 7 dann auch im Verkauf so nennen würde, stand ja nicht von Anfang an fest. Wer kann schon nachvollziehen, warum jemand dann entschied das der Name gut genug klingen würde?
    Die internen Versionsnummern hingegen sind eher praktischer Natur. XP folgte ja recht schnell auf 2000, weshalb man wohl nur den Minischritt von 5.0 auf 5.1 ging. Jetzt bei Vista und 7 ist es ja wieder genauso, im Vergleich zur epischen Länge zwischen XP und Vista folgt 7 ja recht flott und bekommt so wieder nur die kleine Erhöhung in der Versionsnummer.

  7. Mond sagt:

    Ich habe hier eine Übersicht der Windows-Versionen von 1 bis 7 gefunden:
    http://www.netzeitung.de/internet/1250521.html

  8. Oliver sagt:

    So einfach macht das MS ja auch mit GetVersionEx nicht.

    Deswegen hat’s ja auch VerifyVersionInfo. Viele Programme laufen ja auch aus anderen Gründen (bspw. kein Delay-Loading) nicht mehr auf NT4 und früher.

    Übrigens gab in Windows 95 die Funktion GetVersion 3.95 zurück. Laut Raymond Chen in „The New Old Thing“ (übrigens auch für Nicht-Windows-Programmierer durchaus interessant) auf Seiten 302-303 geschah dies gerade wegen falscher Versionschecks in alten Programmen („Bad version number checks“) – und Kompatibilität war in Windows 95 ja noch ein Schwerpunkt, wobei sich das inzwischen mehr auf Sicherheit verlagert hat.

    XP folgte ja recht schnell auf 2000, weshalb man wohl nur den Minischritt von 5.0 auf 5.1 ging.

    Immerhin waren es zwei Jahre, ähnlich wie zwischen XP und 2003. Allerdings waren die Änderungen (2000 -> XP) durchaus umfassender als zwischen XP und 2003, was man insbesondere im Kernelmode bei den APIs sieht, aber nicht zuletzt auch an gewissen anderen Eigenheiten. Bspw. ist der Fakt daß 2000 „langsamer“ bootet der Tatsache geschuldet, daß nach dem relativ instabilen (über alle Patchlevels) NT4 die Version 2000 ein Riesenschritt war, bei dem das PnP-Subsystem allein gerüchteweise um eine Million Zeilen Code aufgestockt wurde, so daß man auf das Funktionieren mehr Wert legte als auf Geschwindigkeit. In XP darf dann der Bootprozeß auch teilparallelisiert vonstattengehen, während 2000 eben alles gemächlich nacheinander lädt – um von den Optimierungen („Cache“ nach mehreren Boots) mal garnicht zu reden.

  9. OG Lefteous sagt:

    Shake em up, shake em up, shake em up, shake em
    Roll em in a circle of niggaz and watch me break em
    With the seven, seven-eleven, seven-eleven
    Seven even back do lil Joe

  10. e-t-c sagt:

    (nicht nur) Eine wunderbar übersichtliche Grafik zu den Windowsversionen gibts hier (rührige Seite übrigens!) …

    http://www.winhistory.de/more/timeline.htm

    [img]http://www.winhistory.de/more/bilder/timeline.gif[/img]

  11. Sven sagt:

    Sehr schöne Grafik! Danke für den Hinweis. 🙂

Top