Komfortabler Dateimanager mit vielen Funktionen

CodeLens für C++ in TFVC

By Sven on 07.04.2017 - 09:00 in TFS, Visual Studio 2015 with 2 Kommentare

Eine große Neuerung in Visual Studio 2013 war CodeLens. Allerdings konnten sich nicht viele Entwickler darüber freuen, denn diese Funktion blieb den Käufern der sehr teuren Ultimate-Edition vorbehalten. Zudem war CodeLens anfangs auch auf .NET-Code beschränkt, C++-Entwickler hatten nichts davon.

Mit Visual Studio 2015 kamen auch die Professional-Anwender in den Genuss von CodeLens, zudem wurde die CodeLens-Funktion auf C++-Dateien ausgeweitet. Voraussetzung ist allerdings ein GIT-Repository. Ein Umstieg von TFVC auf GIT kommt für mich aber nicht in Frage, weil damit auch die ganze Versionsgeschichte verlorengeht. Alle TFS-Anwender mit TFVC (Team Foundation Version Control) – also die große Mehrheit – blieben somit außen vor. In den Kommentaren zum verlinkten Blogeintrag wurde gefragt, ob CodeLens auch einmal für TFVC zur Verfügung stehen würde. Der Antwort nach sollte dies innerhalb des VS 2015-Zeitrahmens möglich sein.

Seitdem habe ich keinen weiteren Hinweis dazu gefunden, nicht in den Updatehinweisen zu Visual Studio 2015, nicht in denen zu Team Foundation Server 2015 und auch nicht zur VS 2017-Produktreihe. Blieb also nur der Selbstversuch. Aber auch nach der Aktualisierung meines TFS 2013.5 auf TFS 2015.3 blieb es beim leeren CodeLens-Fenster:

Mit Hilfe des CodeIndex-Befehls und dem Parameter /reindexAll habe ich den Index dann noch einmal erzeugt. Und siehe da:

Die neuen CodeLens-Informationen muss man sich allerdings auch mit einer größeren Datenbank erkaufen. Vor der Indizierung war meine TFS-Datenbank 2 GiB groß, nach der Indizierung belegt sie 4 GiB.

Es gibt 2 Kommentare zu diesem Beitrag

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  1. Sven sagt:

    Danke für den Link. In einem meiner gefundenen Artikel stand, dass sämtliche Zeitstempel für die Changesets verlorengehen. Daher hatte ich es nicht probiert.

    Mittlerweile läuft aber auch alles über TFVC. Deshalb gibt es für mich keinen Grund mehr für einen GIT-Umstieg. 🙂

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