Komfortabler Dateimanager mit vielen Funktionen

SpeedCommander 12

Black is beautiful

By Sven on 17.01.2008 - 13:38 in SpeedCommander 12 with 12 Kommentare

Ich hatte ja schon bei den Änderungen der erweiterten Farbeinstellungen berichtet, dass sich in SpeedCommander 12.10 die Gradientfarben für die aktuelle Titelzeile im Office 2007-Design geändert haben. Bisher wurden die aktive Titelzeile sowie die einzelnen Fensterrahmen in einem dunklen Blau gezeichnet. In SpeedCommander 12.10 ist das dunkle Blau in der Titelzeile nun einem freundlichen Orange gewichen und die Fensterrahmen werden in einem hellen Blau gezeichnet. Die inaktive Titelzeile wird nun auch mit einem hellen Blau-Verlauf dargestellt. Alles in allem sieht das Ganze jetzt sehr viel angenehmer aus.

SpeedCommander 12.10 in Blau

Anhänger der anderen Office 2007-Farbschemen werden an SpeedCommander 12.10 ebenfalls ihre Freude haben. Neben dem blauen Farbschema kann man nun auch das schwarze Farbschema

SpeedCommander 12.10 in Schwarz

oder das silberne Farbschema wählen.

SpeedCommander 12.10 in Silber

Erwähnte ich schon, dass es nicht mehr lange dauert? 😉

Handbremse gelöst (2)

By Sven on 15.01.2008 - 20:19 in SpeedCommander 12 with 4 Kommentare

Ich hatte ja schon berichtet, dass ich die Performance von SpeedCommander 12 bei der Anzeige von Ordnern (insbesondere im Netzwerk, aber auch lokal) verbessern konnte. Mittlerweile gab es auch die ersten Rückmeldungen von meinen Betatestern, die den Performanceschub bestätigt haben. Die will ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Einer schrieb:

Der Speedzugewinn gegenüber allen SC Versionen ist gigantisch.

Und ein anderer meinte:

WOW!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Das ist ja unglaublich, dieser Unterschied.

Also, bleibt gespannt. Lange dauert es nicht mehr. 😉

Handbremse gelöst

By Sven on 18.12.2007 - 15:14 in SpeedCommander 12 with 5 Kommentare

Im Forum haben sich einige Anwender darüber beklagt, dass SpeedCommander beim Anzeigen von Ordnern in Netzwerken nicht gerade fix ist. Mit aktivierter Baumansicht dauert das ganze sogar noch länger.

Nach der Umstellung auf lange Dateinamen habe ich nun die Funktionen, die für die Auflistung von Ordnern zuständig sind, Stück für Stück seziert, um die Gründe für die magere Performance zu finden.

1. Ermittlung der Pidls

SpeedCommander verwendet für die Navigation im Dateisystem normale Pfadnamen, während die Windows-Shell im gesamten Namensbereich sogenannte ITEMIDLISTs verwendet. Ein Pfad wird durch eine oder mehrere aneinandergekettete ITEMIDLIST-Strukturen dargestellt, man spricht hier auch von Pidls (Pointer auf ITEMIDLIST). Viele Shell-Funktionen erwarten nun anstatt dem normalen Pfadnamen eine Pidl, SpeedCommander muss dafür den normalen Pfadnamen (z.B. C:\Test\123.txt) in eine Pidl konvertieren.

Für die Konvertierung verwendete SpeedCommander bisher die dafür empfohlene und in vielen Beispielen verwendete Funktion IShellFolder::ParseDisplayName. Leider ist diese Funktion insbesondere im Netzwerk eine ziemliche Performancebremse, was mir bisher gar nicht so bewusst war. Mit der Eliminierung dieser Performancebremse hat sich die Geschwindigkeit bei der Anzeige von Ordnern in der Dateiliste spürbar erhöht. Dies gilt auch für den lokalen Arbeitsbereich.

2. Baumansicht und Archivdateien

Wenn im Einstellungsdialog auf der Seite Aussehen – Dateien & Ordner die Option Archive im Baum anzeigen aktiviert ist, dann prüft SpeedCommander bei der Zusammenstellung der Baumansicht jede Datei, ob sie ein potentielles Archiv ist. Eigentlich sollte dabei nur die Erweiterung geprüft werden, allerdings hatte sich hier noch eine (mittlerweile unnötige) Abfrage der Dateiattribute eingeschlichen. Durch Deaktivierung dieser Option kann SpeedCommander in der aktuellen Version die einzelnen Baumelemente schneller aufklappen, ab der 12.10 bringt auch eine Aktivierung keine Nachteile mehr.

3. Baumansicht und Netzlaufwerke

In der Baumansicht zeigen kleine Pluszeichen vor dem Ordnersymbol an, ob der Ordner noch weitere Unterordner enthält. In der Netzwerkumgebung wird dagegen vor jedem Ordnersymbol ein kleines Pluszeichen angezeigt, weil die Prüfung auf das Vorhandensein von Unterordnern unter Umständen sehr viel Zeit kosten kann. Erst beim Klick auf den jeweiligen Ordner wird das Pluszeichen gegebenenfalls aktualisiert.

Ab SpeedCommander 12.10 entfällt die Prüfung auch für gemappte Netzlaufwerke, so dass das Aufklappen von Ordnern in der Baumansicht hier deutlich schneller erfolgt.

4. Ermittlung des Speicherplatzes für die Statuszeile

Der in der Statuszeile angezeigte freie und verfügbare Speicherplatz wird bei jeder Auswahländerung in der Dateiliste neu ermittelt. Gerade bei VPN-Verbindungen beansprucht das aber viel Zeit, so dass die Bewegung des Auswahlbalkens unter Umständen sehr zähflüssig verläuft. Ab SpeedCommander 12.10 erfolgt die Ermittlung nur noch bei der Auflistung des Ordners sowie bei Änderungen aufgrund der automatischen Hintergrundaktualisierung.

5. Anzeige des Kontextmenus

Die oben erwähnten Pidls werden auch für die Anzeige des Kontextmenüs der rechten Maustaste benötigt, bisher wurden diese bei jedem Aufruf neu ermittelt. SpeedCommander 12.10 verwendet nun die bereits für die Anzeige ermittelten Pidls, was eine sofortige Anzeige des Kontextmenüs ohne Verzögerung erlaubt.

6. Brotkrumen für Netzwerkumgebung

Bei der Zusammenstellung der Brotkrumenansicht für die Netzwerkumgebung muss SpeedCommander alle Elemente für den gesamten Netzwerkpfad ermitteln. Bis zum Freigabebereich geschieht das auch recht zügig, erst der Bereich von der Freigabe bis zur Netzwerkumgebung selbst kann etwas Zeit in Anspruch nehmen. In der Regel ändert sich diese Information beim Verzeichniswechsel unterhalb der Freigabeebene aber nicht mehr, so dass SpeedCommander 12.10 auf die erneute Ermittlung verzichten kann. Zudem erfolgt die Zusammenstellung der Brotkrumenansicht nun im Hintergrund, damit werden schnelle Ordnerwechsel nicht mehr unnötig blockiert.

Mehr zu #undef MAX_PATH

By Sven on 13.12.2007 - 21:25 in SpeedCommander 12 with 4 Kommentare

Ich habe einmal ein paar Fragen und Antworten zur MAX_PATH-Geschichte zusammengestellt.

Was ist MAX_PATH?

MAX_PATH ist eine Konstante aus dem Windows-SDK und definiert die maximal mögliche Länge eines Dateinamens. Der Wert von MAX_PATH beträgt 260, d.h. ein gültiger Dateiname für die Windows-API darf maximal 260 Zeichen enthalten. Die meisten Programme arbeiten deshalb mit festen Puffern von 260 Zeichen, wenn es um Dateinamen geht.

Ich habe aber schon längere Dateinamen gesehen. Wie geht das denn?

Die maximal möglichen 260 Zeichen gelten für den vollständigen Dateinamen inklusive Laufwerksbezeichnung. Wenn man sich eine etwas tiefer gelegene Netzwerkfreigabe als neuen Laufwerksbuchstaben einrichtet, dann kann man ab dieser Freigabe wieder mit 260 Zeichen arbeiten. Kopiert man nun Dateien mit sehr tiefen Ordnerstrukturen in diese Freigabe, dann kann man diese problemlos verwalten, aber auf dem Rechner mit der Freigabe kommt man aber nicht mehr bis an das Ende der Struktur. Viele Programme zeigen dann die Fehlermeldung „Der Dateiname oder die Erweiterung ist zu lang.“ an.

Wie umgeht SpeedCommander diese Beschränkung in Zukunft?

Die Unicode-Versionen vieler Windows-Funktionen können Dateinamen mit bis zu 32000 Zeichen verarbeiten, wobei eine einzelne Komponente maximal 255 Zeichen lang sein kann. Durch Voranstellung des Präfixes \\?\ vor dem Dateinamen kann die Beschränkung auf 260 Zeichen aufgehoben werden. Statt dem bisher gewohnten Dateinamen C:\Windows\explorer.exe verwendet man einfach \\?\C:\Windows\explorer.exe. Bei UNC-Namen gilt \\?\UNC\Server\Freigabe anstatt \\Server\Freigabe.

Muss ich das Präfix nun auch immer voranstellen?

Nein, für den Anwender ändert sich nichts. SpeedCommander verwendet das Präfix nur intern, der Anwender sieht weiterhin die gewohnten Datei- und Ordnernamen.

Die Windows-Shell kann aber nur Dateinamen mit bis zu 260 Zeichen verarbeiten. Was nun?

Die meisten Shell-Funktionen (z.B. SHGetFileInfo und SHFileOperation) sowie die Shell-Interfaces (z.B. IShellFolder und IContextMenu) kommen nur mit Dateinamen mit maximal 260 Zeichen klar. Das heißt, dass es für Dateinamen mit mehr als 260 Zeichen keine Vorschaubilder oder Informationen von Spaltenerweiterungen gibt. Die Anzeige des Kontextmenüs, Drag&Drop sowie das Löschen in den Papierkorb ist für diese Dateinamen ebenfalls nicht möglich. Ab Windows Vista kann die Shell auch mit sehr tiefen Ordnerstrukturen umgehen (bis zu 26 Unterverzeichnisse, wenn die Ordnernamen jeweils mehr als 8 Zeichen lang sind, bei kürzeren Ordnernamen sind noch mehr Stufen möglich).

Welche Funktionen bleiben auf 260 Zeichen beschränkt?

Alle wichtigen Funktionen in SpeedCommander, FileSearch und FileSync können mit Dateinamen von bis zu 32000 Zeichen umgehen. Für Archive gibt es vorerst weiterhin ein Limit von 260 Zeichen, es ist aber geplant, dieses Limit zumindestens für Archivdateien aufzuheben. Innerhalb der Archive bleibt die Beschränkung auf 260 Zeichen aber bestehen. Weiterhin gilt das Limit für

  • das Programmverzeichnis von SpeedCommander inkl. seiner Komponenten
  • das Verzeichnis mit den Einstellungsdateien
  • die Schnellansicht für Multimedia, Internet Explorer und Schriftarten
  • sämtliche Shell-Aufrufe (Vorschaubilder, Spaltenerweiterungen, Drag&Drop, Kontextmenü, Löschen in den Papierkorb)
  • das Starten von Anwendungen
  • die Auswahl von Dateinamen über Öffnen-/Speichern-Dialoge sowie der Ordnerauswahl-Dialog 

Genug erzählt. Gib uns endlich den Downloadlink!

Die Abkehr von der 260-Zeichen-Begrenzung hat naturgemäß viele Veränderungen in den Programmfunktionen nach sich gezogen, die natürlich erst einmal von den festen Betatestern umfassend getestet werden müssen. Die Freigabe der Version 12.10 ist für das erste Quartal 2008 geplant.

#undef MAX_PATH

By Sven on 11.12.2007 - 10:24 in SpeedCommander 12 with 11 Kommentare

Ein Bild sagt mehr als 260 Zeichen:

Dateinamen bis zu 32760 Zeichen

Erweiterte Farbeinstellungen

By Sven on 06.12.2007 - 16:30 in SpeedCommander 12 with 4 Kommentare

Fly hat im Anwenderforum berichtet, dass sich die Textfarbe für Jede zweite Zeile sowie die Hintergrundfarben für Komprimiert und Verschlüsselt nicht anpassen lassen. Bisher war das einfach nicht vorgesehen, mit SpeedCommander 12.10 wird das aber möglich sein.

Es gab zudem immer wieder Nachfragen, warum man in diesem Dialog zwar die Farben der Titelzeilen anpassen konnte, dies aber scheinbar keinen Einfluss auf die Anzeige in den Ordnerfenstern hatte. Der Grund war die im Bereich Spezielles abgelegte Option Office 2003-Gradientfarben für aktives Fenster. Ist diese gewählt, dann werden bei aktiviertem Office 2003/2007-Layout immer feste Farben verwendet.

Diese Option findet sich ab SpeedCommander 12.10 nun gleich im Farbeinstellungs-Dialog und sie hat auch Einfluss auf die Vorschau im Beispielfenster. Eventuelle Irritationen sollten damit in Zukunft abgestellt sein.

Und so sieht die neue Seite nun aus:

Erweiterte Farbeinstellungen

Aufmerksame Leser werden feststellen, dass sich bei aktiviertem Office 2007-Design die Gradientfarben für das aktive und inaktive Fenster geändert haben. Mehr dazu in einem der nächsten Beiträge.

Cover für SpeedCommander 12

By Sven on 24.10.2007 - 16:12 in SpeedCommander 12 with 11 Kommentare

Der Vollständigkeit halber noch ein kurzer Blick auf das Cover der CD-Version von SpeedCommander 12:

Cover für SpeedCommander 12

Der Komet liegt nun in der dritten Version vor und wirkt ziemlich realistisch (obwohl ich bisher noch keinen richtigen zu sehen bekam). Im Vergleich dazu mal die erste Version, die beim SC 9/10 verwendet wurde:

Cover für SpeedCommander 10

Pressemitteilung ist online

By Sven on 16.10.2007 - 10:56 in SpeedCommander 12 with 4 Kommentare

Typemania hat die Pressemitteilung zu SpeedCommander 12 veröffentlicht und wird sie nun an verschiedene Portale weiterleiten. Zusätzlich werden mehr als 4000 Medienkontakte per eMail informiert.

Finale oh oh, Finale ohohoohoooh

By Sven on 11.10.2007 - 20:23 in SpeedCommander 12 with 8 Kommentare

Seit heute Nachmittag könnt ihr euch die finale Version von SpeedCommander 12 herunterladen. Es wurden nochmals zwei kleine Fehler korrigiert, die Dokumentensymbole für mit SpeedCommander verknüpfte Archivdateien sind nun auch vistatauglich:

Dokumentensymbole für Archivdateien

In den nächsten Wochen kommt dann auch noch einmal ein kleines Update für SpeedCommander 11 mit diversen Bugfixes sowie Dieters feinem Tool zum komfortablen Exportieren/Importieren der Einstellungen.

Beta 2 ist da

By Sven on 30.08.2007 - 15:29 in SpeedCommander 12 with 3 Kommentare

Ab sofort könnt ihr die Beta 2 von SpeedCommander 12 herunterladen und testen. Es wurden größtenteils kleinere Fehler behoben. Neu ist die Möglichkeit, Verbindungspunkte zu filtern und damit auch andersfarbig darstellen zu können. Wer unter Windows Vista ein fest definiertes Farbschema mit aktivierten Office-Gradientfarben verwendet, der sollte in der Titelzeile der Ordnerfenster nun wieder weiße Schrift auf blauem Hintergrund sehen.

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